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PARKETT IN DER
KÜCHE

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Holzböden in der Küche

Expertin Alexandra Dietrich erklärt im DecoHOME Interview was sie können.

Frau Dietrich, was sollte ein Holzboden draufhaben, um dem Küchentrubel standzuhalten?
Ganz wichtig: einen entspannten Koch! Und „drauf“ sollte er am besten Öl haben, dann bleibt der Boden offenporig, atmungsaktiv, matt und schön. So eine Oberfläche unterstreicht die Natürlichkeit des Holzes und ist ein wunderbarer Barfuß-Schmeichler.

Schiffsboden, Diele oder Parkett – welcher Belag ist für Küchen ideal?
Die Art des Holzbodens spielt eigentlich keine Rolle. Da zählt ausschließlich der Geschmack des Bauherren.Raten Sie zu speziellen Hölzern? Natürlich: Eiche, Eiche, Eiche! Aber auch gerne Nussbaum, amerikanische Kirsche, Douglasie, Teak, Kambala oder Wenge. Ich liebe Böden übrigens dann besonders, wenn man ihnen ein bisschen Leben ansieht. Schön sind da unsere „Antico“-Böden, die haben Gebrauchsspuren und Patina schon von Anfang an, ähnlich wie eine „used“ Jeans. Damit lebt man sehr gelassen.

Raten Sie zu speziellen Hölzern?
Natürlich: Eiche, Eiche, Eiche! Aber auch gerne Nussbaum, amerikanische Kirsche, Douglasie, Teak, Kambala oder Wenge. Ich liebe Böden übrigens dann besonders, wenn man ihnen ein bisschen Leben ansieht. Schön sind da unsere „Antico“-Böden, die haben Gebrauchsspuren und Patina schon von Anfang an, ähnlich wie eine „used“ Jeans. Damit lebt man sehr gelassen.

 

Gibt es auch eine Empfehlung zur Oberflächenversiegelung?
Wie bereits erwähnt: Öl! Das zieht in die Holzporen ein, kristallisiert dort und schützt den Boden wie eine Versiegelung. Idealerweise ölt man den Boden je nach Strapazierung alle ein bis drei Jahre nach, dann sieht er wieder aus wie neu. Dazu bleiben schwere Möbel stehen, herausgeräumt wird nur das, was Sie gut bewegen können. Nach sechs Stunden Trocknungszeit kommt alles wieder an Ort und Stelle.

Und gibt es besondere Pflegetipps?
Fegen, staubsaugen, ab und zu mit einer rückfettenden Pflegeseife feucht wischen – das reicht. Man kann wirklich entspannen: Ein perfekt verlegter und oberflächenbehandelter Holzboden macht Spaß und das bunte Treiben in der Küche mit.

Wann ist es notwendig, Holzböden abzuschleifen?
Bei den geölten Böden ist Abschleifen fast überflüssig. Vorausgesetzt, man lässt regelmäßig nachölen. Geschliffen wird nur, wenn etwa die Farbe geändert werden soll.

Und bei versiegelten Oberflächen?
Wenn die Kinder ausziehen und man eine Rundum-Erneuerung plant. Sonst in der Regel alle 15 bis 20 Jahre.

 

Rund um den Herd geht´s heiß her. Sind Fettspritzer oder Pastawasser eine Gefahr für den Boden?
Nein, nur für die Köchin oder den Koch! Im Ernst: Wenn tatsächlich mal etwas daneben geht, den Boden einfach abwischen. Der Sturz eines schweren Gusseisentopfes vom Regal kann natürlich Schaden anrichten und Kratzer oder Kerben verursachen. Aber wenn der Holzboden vollflächig verklebt ist, lassen sich auch einzelne Stäbe oder Dielen auswechseln. Bei schwimmend verlegten Böden geht das leider nicht.

Wie sieht es in Ihrer Küche aus, eher wohnlich oder funktional?
In meiner Küche wird gelebt und viel gekocht. Sie ist also sehr wohnlich. Die Küchengeräte und deren Anordnung sind allerdings funktional – das muss praktisch sein, finde ich.

Wenn wir Sie spontan besuchen würden, was würden Sie servieren?
Da bei uns immer viel gekocht und gerne gegessen wird, drei Kinder samt Freunden durch unsere Küche fegen und mir kleine Mengen fremd sind, ist mein Kühlschrank selten leer. Würde ja auch trostlos aussehen. Aber wenn wirklich mal wenig da wäre: Pasta, ein Glas Wein und danach ein lauwarmer Schokoladenkuchen gehen immer.

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