Stilwelten: Cosmopolitan inspired by New York

Stilwelten: Cosmopolitan inspired by New York

Kaum ein Ort auf der Welt, wo das kosmopolitische Lebensgefühl so gefeiert wird wie in New York. Seit Jahrzehnten fällt, sobald von Lifestyle, Trends und prägenden Einflüssen in Kunst, Design, Kultur und Mode die Rede ist, der Blick nach Big Apple. Die US-Metropole galt lange Zeit als Hauptstadt der Welt – und auch, wenn die globale Style-Community inzwischen noch andere Zentren des Zeitgeists ausgemacht hat, bleibt NYC ein einzigartiger Schmelztiegel der Kulturen und verlässlicher Seismograf für die stilistischen Strömungen, die dann morgen international gefeiert werden. Wer sich hier behauptet, schafft es überall, wissen wir spätestens seit Frank Sinatras Hymne auf seine Wahlheimat. Aber die Konkurrenz lauert immer und überall. Vielleicht ist deshalb am New York Look nichts leise und dezent, sondern so schillernd, glamourös und exaltiert, das man ihn schwerlich übersehen kann.

Natürlich ist in New York nichts aus einem Guss. Dafür ist der Reichtum am Einflüssen zu groß, den ganze Dekaden an Avantgardisten ihrer Zeit hinterlassen haben. Hier trifft die amerikanische Variante des eleganten Art déco auf die sachliche Schlichtheit eines Mid Century Designs und kreiert anschließend aus dem Mix eine neue Eleganz, die sich jeder zeitlichen Einordnung entzieht. Zudem lieben die New Yorker das Spiel mit den Stilen. Sie verweigern sich den Normen und gehen nahezu respektlos mit dem reichen gestalterischen Erbe um, das ihnen ihre Stadt zu bieten hat. Erlaubt ist, was gefällt. Nur urban muss es unbedingt sein. Liebliche Ländlichkeit, verschnörkelte Romantik und provinzielle Harmlosigkeit sind das einzige Tabu, das der Look jedem unbedingt auferlegt. Vermutlich sucht man deshalb auch die kleinen filigranen Formen vergebens.

Hier steht die heimliche Wiege des Lounge-Looks, bei dem im Zweifelsfall ein großes ausladendes Sitzmöbel mehrere kleine Stühlchen, die sich gefällig gruppieren, ersetzt. Denn auch wenn Wohnraum in der bevölkerungsreichsten Stadt der USA rar ist zelebrieren ihre Einwohner Großzügigkeit in den eigenen vier Wänden. Die erreicht man am besten durch optische Weite – auch auf dem Fußboden. Lange Dielen gewinnen gegenüber mosaikartigem Stabparkett. Dunkle Grundfarben bilden den Rahmen für wahlweise harmonisch ruhige oder aufregend kontrastreiche Arrangements.

Um einen Hauch des dynamischen New York-Styles ins eigene Zuhause zu holen, bedarf es neben der Lust am Inszenieren zudem einem guten Gespür für Proportionen. Auch wenn der Stil nicht wirklich reduziert – im Sinne von streng minimalistisch – ist, so speist er sich doch aus der Beschränkung auf wenige, dafür außergewöhnliche, markante Elemente, die pur präsentiert ihre ganze Wirkung entfalten. Den typischen Loft-Charakter, der aus der Umwandlung von Fabriketagen in Multifunktionswohnraum entstanden ist, lässt sich auch in konventionellen Häusern und Wohnungen umsetzen. Dazu wird der Eleganz von matt glänzendem Holz auf dem Boden die rustikale Optik einer unverputzten, gekälkten oder naturbelassenen Wand entgegengesetzt.

Keine Kunstrichtung ist so eng mit dem kontemporären New York verbunden wie Pop Art. Die Verschmelzung von Kunst und Kommerz, fotorealistische Darstellungen profaner Alltäglichkeiten und überdimensionale Artefakte, die absichtlich wie Massenprodukte der Industrie erscheinen, assoziieren einen liberalen Lifestyle, der seit den Sechziger Jahren nichts von seiner vibrierenden Attraktivität eingebüßt hat. Eine gehörige Prise Glamour, lackglänzende Oberflächen und sogar Glitzer heißen die Zutaten für die authentische Inszenierung. Sie gelingt mit starken Farbakzenten, die den Blick fokussieren und die Aufmerksamkeit bündeln. Ein Eyecatcher übernimmt die Stelle einer kompletten Einrichtung. Arrangements, die wie zufällig entstanden wirken, folgen in Wirklichkeit einem konsequenten Prinzip aus zur Schaustellen und Verbergen. Einbauschränke, glatte Fronten ohne sichtbare Griffe treten zurück und gewähren ausgesuchten Objekten ihren großen Auftritt.

Wie sich das Konzept des urbanen New York Look in der privaten Umgebung umsetzen lässt, erleben Sie in unseren fünf Ausstellungen, in denen wir unterschiedlichste Stile und Interpretationen zum Anfassen und Erleben realisiert haben. Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise und lassen Sie die Atmosphäre stimmig eingerichteter Interieur-Beispiele auf sich wirken. Bei der Suche nach dem perfekten Parkett für Ihre persönliche Wohnwelt sind schließlich alle Sinne gefordert. Folgen Sie Ihrer Intuition, wir unterstützen und beraten Sie gern.

Welche Besonderheiten eine Immobilie auch immer aufweist – sie lässt sich auf unterschiedlichste Art von funktional bis spektakulär eindrucksvoll in Szene setzen. Aufgänge und Treppenhäuser erhalten dank mit Holz belegten Stufen und Vertäfelungen eine grafisch-klare Optik. Die Betonung von bestehenden Symmetrien und wie mit dem Lineal gezogenen Linien erzeugen den Eindruck kompromissloser Modernität, die auch in vielen Jahren garantiert noch Bestand hat. Denn auf eines ist bei allen kurzlebigen Trends, die kommen und gehen, sicher Verlass: Wahrer Stil kommt niemals aus der Mode!

Stilwelten: …more Handwerk …more Bohemian

Stilwelten: …more Handwerk …more Bohemian

Trendsetter kommen an ihm nicht vorbei. Der sogenannte Boho-Look füllt mit seinem Hang zur Exzentrik seit Jahren ohne Ermüdungserscheinungen die Interior- und Lifestyle-Magazine und beweist dabei in unterschiedlichster Ausprägung seine enorme Wandlungsfähigkeit. Was alle seine Interpretationen eint, ist die unkonventionelle Unangepasstheit, zu der es gehört, dass kombiniert wird, was auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammenpasst. Damit dies gelingt, kommt es auf die kompromisslos erstklassige Qualität der einzelnen Zutaten an. Exquisite Einzelstücke, ausgesuchte Materialien  und ein Gespür für Harmonie sind die wesentlichen Voraussetzungen für ein so individuelles wie stilvolles Miteinander.

Dabei steht traditionelle Handwerkskunst an allererster Stelle bei der Einrichtung der eigenen vier Wände im „Bohemian Style“. Individualität ist Trumpf und die lässt sich am besten mit Unikaten – geschaffen oder ausgesucht nach eigener Fantasie, Vorstellung und Vorliebe – ausdrücken. Zur Königsklasse der Bodenbeläge gehört zweifellos das Intarsienparkett. Aus unterschiedlichen Hölzern von verschiedener Farbigkeit entstehen durch kunstvolle Einlegearbeiten Motive von einzigartiger Schönheit. Um die figürlichen wie abstrakten Bilder umzusetzen, verlangt es nach präziser Handarbeit auf allerhöchstem Niveau. Das Ergebnis ist immer ein Meisterstück für die Ewigkeit. Aus dem vollen, massiven Holz geschnitten überdauert es zumeist die Beanspruchung von Generationen. Denn das Schöne ist: Erst die Gebrauchsspuren und die edle Patina verleiht dem bohemehaften Stil sein authentisches Flair.

Schönheit benötigt Raum zur Entfaltung. Und je größer die Aura, desto mehr Expansionsfläche sollte man ihr zugestehen. Erst so kommt jedes besondere Stück oder Einrichtungselement einerseits optimal zur Wirkung und läuft andrerseits nicht Gefahr, mit seiner Präsens sein als Bühne dienendes Umfeld zu erdrücken. Das Resultat aus dieser Erkenntnis mag auch gleich als Rezeptur für den zeitgemäßen Boho-Style gelten: Bloß nicht überladen! Ein opulenter, reich verzierter Kronleuchter verliert im reduzierten Kontext seine barocke Behäbigkeit und erhält neue Modernität. Spannung erzeugen Sie im Mix mit zeitgenössischer Kunst, die auch gleich den Bezug zum Hier und Jetzt herstellt.

Ob Sie Ihrem Zuhause eine eher markant-strenge, geheimnisvolle und expressive oder eine von femininer Leichtigkeit und romantischer Eleganz geprägte Aura verleihen möchten, obliegt allein Ihrem persönlichen Geschmack. Dem Helligkeitsgrad der Räumlichkeiten kommt dabei in jedem Fall eine entscheidende Bedeutung zu. Und die wird neben dem natürlichen Lichteinfall und der gewählten Wandfarbe durch die Wahl des Bodenbelags entscheidend beeinflusst. Dunkle Dielen setzen ein Statement. Das satte Schokobraun geräucherter Eiche lässt sich wahlweise mit Naturtönen von Creme über Beige bis Grau mit nonchalantem Understatement rustikal, oder in Kombination mit dramatischem Rot, sonnigem Orange sowie royalem Lila höchst aufsehenerregend und urban inszenieren. Hellere Hölzer von warmem Honiggelb bis zartem Nougatbraun geben der Szenerie dagegen eine eher klassische, zeitlose Note.

Und weil wir wissen, wie schwer die Entscheidung zwischen den Nuancen dieser vielfältigen Wohnwelten ist, haben wir an unseren fünf Standorten in insgesamt 180 Ausstellungsräumen unterschiedliche, ganzheitliche stilistische Konzepte geschaffen, von denen Sie sich bei Ihrem Rundgang in aller Ruhe inspirieren lassen können.

Für den authentischen Bohème-Touch dürfen ein paar bewusst gesetzte Stilbrüche nicht fehlen. Was die Kunst „eklektisch“ nennt, nämlich der Mix aus verschiedenen Epochen, gehört zu den Zutaten, dem Interieur seine markante Persönlichkeit zu verleihen. Übrigens auch ein überzeugendes Argument für Sammler außergewöhnlicher Objekte, die sich inmitten der Einrichtung, als Accessoires auf Beistelltischen oder in Vitrinen perfekt in Szene setzen lassen. So entsteht letztendlich ein ureigener Stil, der sich sicher im Laufe der Zeit wandelt, dessen Basis aber, unabhängig von kurzlebigen Trends und modischen Strömungen, für immer Bestand hat.

In der Küche liegt die Würze

In der Küche liegt die Würze

Ausstellungsraum in unserem PARKETTHAUS HAMBURG

PARKETT IN DER
KÜCHE

Ausstellungsraum Landhausdiele Eiche Tabacco in unserem PARKETTHAUS HAMBURG

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Holzböden in der Küche

Expertin Alexandra Dietrich erklärt im DecoHOME Interview was sie können.

Frau Dietrich, was sollte ein Holzboden draufhaben, um dem Küchentrubel standzuhalten?
Ganz wichtig: einen entspannten Koch! Und „drauf“ sollte er am besten Öl haben, dann bleibt der Boden offenporig, atmungsaktiv, matt und schön. So eine Oberfläche unterstreicht die Natürlichkeit des Holzes und ist ein wunderbarer Barfuß-Schmeichler.

Schiffsboden, Diele oder Parkett – welcher Belag ist für Küchen ideal?
Die Art des Holzbodens spielt eigentlich keine Rolle. Da zählt ausschließlich der Geschmack des Bauherren.Raten Sie zu speziellen Hölzern? Natürlich: Eiche, Eiche, Eiche! Aber auch gerne Nussbaum, amerikanische Kirsche, Douglasie, Teak, Kambala oder Wenge. Ich liebe Böden übrigens dann besonders, wenn man ihnen ein bisschen Leben ansieht. Schön sind da unsere „Antico“-Böden, die haben Gebrauchsspuren und Patina schon von Anfang an, ähnlich wie eine „used“ Jeans. Damit lebt man sehr gelassen.

Raten Sie zu speziellen Hölzern?
Natürlich: Eiche, Eiche, Eiche! Aber auch gerne Nussbaum, amerikanische Kirsche, Douglasie, Teak, Kambala oder Wenge. Ich liebe Böden übrigens dann besonders, wenn man ihnen ein bisschen Leben ansieht. Schön sind da unsere „Antico“-Böden, die haben Gebrauchsspuren und Patina schon von Anfang an, ähnlich wie eine „used“ Jeans. Damit lebt man sehr gelassen.

 

Gibt es auch eine Empfehlung zur Oberflächenversiegelung?
Wie bereits erwähnt: Öl! Das zieht in die Holzporen ein, kristallisiert dort und schützt den Boden wie eine Versiegelung. Idealerweise ölt man den Boden je nach Strapazierung alle ein bis drei Jahre nach, dann sieht er wieder aus wie neu. Dazu bleiben schwere Möbel stehen, herausgeräumt wird nur das, was Sie gut bewegen können. Nach sechs Stunden Trocknungszeit kommt alles wieder an Ort und Stelle.

Und gibt es besondere Pflegetipps?
Fegen, staubsaugen, ab und zu mit einer rückfettenden Pflegeseife feucht wischen – das reicht. Man kann wirklich entspannen: Ein perfekt verlegter und oberflächenbehandelter Holzboden macht Spaß und das bunte Treiben in der Küche mit.

Wann ist es notwendig, Holzböden abzuschleifen?
Bei den geölten Böden ist Abschleifen fast überflüssig. Vorausgesetzt, man lässt regelmäßig nachölen. Geschliffen wird nur, wenn etwa die Farbe geändert werden soll.

Und bei versiegelten Oberflächen?
Wenn die Kinder ausziehen und man eine Rundum-Erneuerung plant. Sonst in der Regel alle 15 bis 20 Jahre.

 

Rund um den Herd geht´s heiß her. Sind Fettspritzer oder Pastawasser eine Gefahr für den Boden?
Nein, nur für die Köchin oder den Koch! Im Ernst: Wenn tatsächlich mal etwas daneben geht, den Boden einfach abwischen. Der Sturz eines schweren Gusseisentopfes vom Regal kann natürlich Schaden anrichten und Kratzer oder Kerben verursachen. Aber wenn der Holzboden vollflächig verklebt ist, lassen sich auch einzelne Stäbe oder Dielen auswechseln. Bei schwimmend verlegten Böden geht das leider nicht.

Wie sieht es in Ihrer Küche aus, eher wohnlich oder funktional?
In meiner Küche wird gelebt und viel gekocht. Sie ist also sehr wohnlich. Die Küchengeräte und deren Anordnung sind allerdings funktional – das muss praktisch sein, finde ich.

Wenn wir Sie spontan besuchen würden, was würden Sie servieren?
Da bei uns immer viel gekocht und gerne gegessen wird, drei Kinder samt Freunden durch unsere Küche fegen und mir kleine Mengen fremd sind, ist mein Kühlschrank selten leer. Würde ja auch trostlos aussehen. Aber wenn wirklich mal wenig da wäre: Pasta, ein Glas Wein und danach ein lauwarmer Schokoladenkuchen gehen immer.

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